6. BuB-Fachtagung „Konto und Zahlungsverkehr im Spiegel aktueller EU-Reformen”

PSD II und Zahlungskontengesetz in der Praxis

Technischer Wandel – und in dessen Folge die EU-Gesetzgebung – revolutioniert nun auch das fundamentalste Produkt des Bankgewerbes: das Girokonto. Neue Anbieter drängen an den Markt mit dem Angebot besonderer Bezahl-Dienstleistungen, deren Risiko im Moment noch der Kunde allein trägt. Für mehr Sicherheit soll hier in naher Zukunft die Payment Service Directive (PSD II) sorgen. Ziel ist es, Rechte und Pflichten für Drittanbieter und Banken europaweit zu harmonisieren. Betroffen hiervon sind im Wesentlichen alle Formen der Kartenzahlung sowie der Lastschrift- und Überweisungsverkehr.

Aber noch von anderer Seite erfährt die Geschäftsverbindung zwischen Bank und Kunde schwerwiegende Eingriffe: Das Zahlungskontengesetz schreibt seit diesem Sommer das Recht eines jeden Verbrauchers auf ein Basiskonto fest und verpflichtet die Institute außerdem zur umfänglichen Unterstützung des Kunden bei Kontowechselwünschen – obgleich diese naturgemäß nicht unbedingt in ihrem Geschäftsinteresse liegen.

Im Spannungsfeld der sich aus alledem ergebenden Rechtsfragen bewegte sich die Agenda unserer diesjährigen
6. Fachtagung Bankrecht und Bankpraxis am 16. November mit dem Titel

Konto und Zahlungsverkehr im Spiegel aktueller EU-Reformen
PSD II und Zahlungskontengesetz in der Praxis.

 

 


Fotonachlese zur BuB-Fachtagung 2016:
(Alle Fotos: Bernd Schaller, Bank-Verlag)

 

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