5. BuB-Fachtagung „Widerrufsrechte im Verbraucherdarlehensgeschäft”

Verbraucherschutz oder Quelle „institutionellen Rechtsmissbrauchs“?*  

Wenige Themen dürften Sie in den vergangenen Jahren so intensiv beschäftigt haben wie der massenhafte und zweifelhafte Widerruf von Darlehensgeschäften. Der durch (mindestens) problematische Gesetzesgrundlagen und rigide Rechtsprechung entstandene „Widerrufsjoker“ ermöglicht es dem Verbraucher mittlerweile, einen Darlehensvertrag sogar noch nach kompletter Tilgung entschädigungslos zu widerrufen, und sei es aus dem Grund des Abschlusses einer deutlich günstigeren Neufinanzierung in Zeiten niedriger Zinsen. Der Verbraucherschutz inklusive einer in seinem Interesse tätigen Anwaltschaft nutzt diese Situation effizient zu Lasten der Banken und überschüttet die Gerichte mit entsprechenden Verfahren.

Als Problemfelder erweisen sich insbesondere die durch die BGB-InfoV herausgegebene Musterbelehrung, deren Gesetzeskonformität schon früh fraglich war, deren strikte Anwendung aber gleichzeitig durch die Gerichte gefordert wurde, sowie die Frage der Verwirkung. Durch die Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie ergeben sich wiederum neue und ungeklärte Rechtsfragen.

Die 5. BuB-Fachtagung griff daher das Thema

Widerrufsrechte im Verbraucherdarlehensgeschäft

auf und bot wieder ein fachlich hochkarätiges Diskussionsforum mit den entsprechenden Referenten.



*(nach Scholz/Schmidt/Ditté, ZIP 13/2015, 605ff)


Fotonachlese zur BuB-Fachtagung 2015:
(Alle Fotos: Bernd Schaller, Bank-Verlag)

 

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